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Rundfunk & Medien / DRM

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DRM-Technologie und Filteranforderungen

DRM (Digital Radio Mondiale) ist der internationale, offene Standard für digitalen Rundfunk in den Frequenzbereichen unterhalb von 30 MHz, also der Langwelle (148,5–283,5 kHz), Mittelwelle (526,5–1.606,5 kHz) und Kurzwelle (2,3–27 MHz). Technologisch nutzt DRM ein robustes OFDM-Modulationsverfahren und ermöglicht eine nahezu FM-ähnliche Audioqualität bei gleichzeitig hoher Reichweite durch Boden- und Raumwellenausbreitung. Die größte technologische Herausforderung resultiert aus der extrem schmalen Bandbreite der AM-Kanäle von nur 9 kHz oder 10 kHz, in die das digitale DRM-Signal eingebettet werden muss. Gleichzeitig sind die Bänder unterhalb von 30 MHz stark durch terrestrische Funkdienste, industrielle Störquellen und atmosphärische Effekte belastet. Für professionelle Empfangsanlagen und Sendeinfrastrukturen, die oberhalb von 30 MHz arbeiten, ist eine hochselektive Filterung erforderlich, um Störungen durch die starken terrestrischen Dienste zu unterdrücken. LF Band (0.1485 MHz to 0.2835 MHz) definiert den Langwellenbereich mit besonders hoher Reichweite durch Bodenwellenausbreitung.

Wainwright Instruments bietet für die DRM-Infrastruktur spezialisierte Filterlösungen an, die auf die Anforderungen des digitalen Kurzwellenrundfunks zugeschnitten sind. Unser Fokus liegt auf Frequenzen ab 30 MHz, wo unsere Hochleistungsfilter in professionellen Monitoringsystemen, Testumgebungen und Satellitenanbindungen zum Einsatz kommen. Da DRM oft im Simulcast-Betrieb parallel zum bestehenden analogen AM-Signal ausgestrahlt wird, ist für die Entwicklung und Überwachung solcher Systeme eine außergewöhnliche Flankensteilheit erforderlich, um Signale zu analysieren und Interferenzen zu identifizieren. Unsere Filter gewährleisten eine maximale Phasenlinearität und minimale Gruppenlaufzeitverzerrung, was für die Integrität der komplexen OFDM-Symbole und die Vermeidung von Bitfehlern in Test- und Monitoring-Anwendungen entscheidend ist. Wir fertigen diese Komponenten mit Fokus auf höchste Gütefaktoren für Rundfunkanstalten, Betreiber von Kurzwellenzentren und wissenschaftliche Einrichtungen, die auf präzise Messtechnik und zuverlässige Signalanalyse angewiesen sind. MF Band (0.5265 MHz to 1.7 MHz) bildet den klassischen Mittelwellenbereich mit hoher Störanfälligkeit durch urbane Interferenzen.

Typische Einsatzszenarien

In der professionellen Medienverbreitung und der weltweiten Auslandsberichterstattung unterstützen DRM-Filter von Wainwright die Signalanalyse und Systemüberwachung oberhalb von 30 MHz. LF/MF Band (0.1 MHz to 2 MHz) erfordert breitbandige Analyseansätze zur Untersuchung kombinierter AM- und DRM-Szenarien.

  • Test- und Zertifizierungslabore: Zur Validierung der Interferenzfestigkeit neuer DRM-Empfänger liefern wir hochpräzise Referenzfilter für den Einsatz in Laborumgebungen, um die Hardware-Performance unter kontrollierten Bedingungen zu charakterisieren. HF Full Band (2.3 MHz to 30 MHz) deckt den gesamten Kurzwellenbereich für globale DRM-Übertragungen ab.
  • Satellitenanbindung von Rundfunkanstalten: Für die Übertragung von DRM-Programmen zwischen Sendezentralen und Kurzwellensendern sichern unsere Filter die C-Band- (3,4–4,2 GHz) und Ku-Band-Uplinks (13,75–14,5 GHz) gegen gegenseitige Beeinflussung durch benachbarte Datenverbindungen ab. HF Wide Band (2 MHz to 35 MHz) ermöglicht flexible Test- und Monitoringanwendungen über erweiterte Frequenzbereiche.
  • Monitoring-Systeme für Kurzwellenzentren: In professionellen Überwachungsanlagen für internationale Rundfunksender isolieren unsere Filter die Kontrollsignale gegen Einstrahlungen lokaler 5G-Infrastrukturen und Mobilfunkdienste im Bereich oberhalb von 700 MHz. HF Lower Band (2.3 MHz to 10 MHz) wird häufig für stabile Nachtübertragungen mit ionosphärischer Reflexion genutzt.
  • SCADA & Telemetrie für Sendeanlagen: Zur Fernüberwachung und Steuerung abgelegener Kurzwellensender sichern unsere Filter die VHF-/UHF-Fernsteuerungslinks gegen Interferenzen durch benachbarte Funkdienste ab. HF Upper Band (10 MHz to 30 MHz) unterstützt Tagesübertragungen mit hoher Datenrate und geringerer Dämpfung.
  • Wissenschaftliche Forschungsstationen: Einrichtungen zur Erforschung der Ionosphärenausbreitung nutzen unsere Filter zur Unterdrückung terrestrischer Störsignale in den Empfangspfaden ihrer Messsysteme. VHF I Band (47 MHz to 68 MHz) wird in Monitoringumgebungen zur Analyse angrenzender terrestrischer Dienste verwendet.
  • Digitale Archivierung & Monitoring: In Überwachungszentralen für Rundfunkanstalten gewährleisten unsere Filter die Reinheit der Kontrollsignale inmitten einer hohen Dichte an terrestrischen Breitband-Backhauls im SHF-Bereich. VHF II Band (87.5 MHz to 108 MHz) stellt kritische Interferenzquellen durch UKW-Rundfunk dar.
  • Kabelkopfstellen (Headends): Zur Einspeisung von DRM-Programmen in Kabelnetze schützen unsere Filter die Empfangswege gegen Einstrahlungen lokaler LTE-Dienste im 700/800-MHz-Bereich. VHF III Band (174 MHz to 230 MHz) ist relevant für Interaktionen mit DAB-Infrastrukturen.

Passende Filterkategorien für Rundfunk & Medien / DRM

Die hohen Anforderungen an die Signalqualität und Analysepräzision im DRM-Umfeld verlangen nach Filterlösungen, die mechanische Präzision mit außergewöhnlicher thermischer Stabilität kombinieren. Shared Band (30 MHz to 40 MHz) erzwingt präzise Koexistenz mit militärischen und industriellen Funkdiensten.

Bandpassfilter

Unsere DRM-Bandpassfilter ermöglichen eine präzise Selektion von Frequenzbereichen für Monitoring- und Testanwendungen im Bereich ab 30 MHz bis hinauf ins Ku-Band. In professionellen Sendeanlagen und Rundfunk-Infrastrukturanwendungen eliminieren diese Filter effektiv unerwünschte Außerbandemissionen, die durch die digitale Dividende unmittelbar an 5G-Netzwerke grenzen. Die hohe Güte der Bauteile maximiert das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) , was für die präzise Analyse von OFDM-Signalen in Labor- und Monitoringsystemen essenziell ist. Die Gehäusekonstruktion gewährleistet eine langjährige Stabilität der Filtercharakteristik auch unter extremen klimatischen Bedingungen an exponierten Antennenstandorten. Hersteller von Rundfunk-Infrastrukturkomponenten profitieren von der hohen Leistungsfestigkeit und Präzision unserer Filter. Adjacent Band (0.03 MHz to 0.1485 MHz) erfordert starke Unterdrückung angrenzender niederfrequenter Signale.

Manuell einstellbare Bandpassfilter

Für die Hardwareentwicklung und Signaloptimierung in Forschungslaboren liefern wir manuell abstimmbare Bandpassfilter, die den Bereich von 30 MHz bis 1000 MHz und darüber hinaus abdecken. Über hochpräzise mechanische Stimmorgane lässt sich der Durchlassbereich exakt auf spezifische Analyseaufgaben zur Untersuchung von Interferenzszenarien justieren. Diese Flexibilität erlaubt es Ingenieuren, die Robustheit von Empfängern gegen Kreuzmodulation und Intermodulation im Labor zu untersuchen, ohne ständig neue Hardware beschaffen zu müssen. Die mechanische Präzision gewährleistet eine dauerhafte Reproduzierbarkeit der Messergebnisse bei komplexen Zertifizierungsreihen.

Digital einstellbare Bandpassfilter

Elektronisch steuerbare Filter unterstützen moderne Software Defined Radio (SDR) Plattformen für die automatisierte Spektrumüberwachung. Über digitale Schnittstellen wie SPI oder I2C lassen sich die Filterparameter in Echtzeit anpassen, was besonders bei automatisierten Testabläufen zur Prüfung der Kanalselektivität im VHF- und UHF-Bereich vorteilhaft ist. Unsere digital abstimmbaren Filter vereinen präzise digitale Kontrolle mit der notwendigen HF-Güte und sind für den Einsatz in Testumgebungen und Entwicklungssystemen optimiert. Sie ermöglichen eine schnelle Rekonfiguration des Systems ohne physischen Hardwaretausch.

Bandsperrfilter / Notchfilter

Unsere DRM-Notchfilter dienen der gezielten Eliminierung spezifischer hochenergetischer Störsignale, die Messungen im DRM-Umfeld beeinträchtigen können. Besonders kritisch ist die Unterdrückung von starken LTE-Trägern im 800-MHz-Bereich, die hochempfindliche Labor- und Monitoring-Empfänger blockieren können. Auch schmalbandige Störungen durch industrielle Anwendungen werden effektiv ausgeblendet, während der restliche Durchlassbereich für die Analyse unverfälscht bleibt. Durch den Einsatz dieser Notchfilter wird die Robustheit von Rundfunk-Monitoring-Infrastrukturen gegenüber schmalbandigen Störern massiv gesteigert und die Messgenauigkeit an Standorten mit hoher Mobilfunkdichte erhöht.

Manuell einstellbare Bandsperrfilter / Notchfilter

Frequenzabstimmbare Notchfilter bieten eine hochflexible Lösung zur Interferenzunterdrückung direkt am Einsatzort von Monitoring-Stationen. Durch manuelle Justierung der Sperrfrequenz lassen sich Störsignale im Bereich von 30 MHz bis 1000 MHz gezielt ausblenden, um die Analysegenauigkeit aufrechtzuerhalten. Dies stellt sicher, dass Systembetreiber ohne zeitaufwendigen Hardwaretausch sofort auf neue Störquellen im Feld reagieren können. Die robuste Bauweise ist für den stationären Einsatz in Laboren und Technikräumen optimiert und bietet eine stabile Sperrwirkung über weite Temperaturbereiche hinweg.

Digital einstellbare Bandsperrfilter / Notchfilter

In intelligenten Monitoringsystemen ermöglichen digital abstimmbare Notchfilter eine automatisierte Reaktion auf dynamische Rauschszenarien durch adaptive Filterung. Gesteuert durch Monitoring-Algorithmen detektieren diese Filter störende Signale in Echtzeit, um die Analysegenauigkeit für kritische Messaufgaben stabil zu halten. Ihre Integration in Automatisierungskonzepte für die Spektrumüberwachung erlaubt eine autonome Funkoptimierung ganzer Messparks, ohne dass Techniker für manuelle Justierungen vor Ort sein müssen. Dank der Fernsteuerbarkeit können Zentralen die Filtercharakteristik anpassen, was die Ausfallsicherheit gegenüber neuen, agilen Störquellen massiv steigert.

Monoplexer / Diplexer / Duplexer / Triplexer

Die Kombination verschiedener Signalquellen in Monitoringsystemen erfordert leistungsfähige Multiplexer mit hoher Isolation, um Rückwirkungen zwischen den Pfaden zu verhindern. Unsere Triplexer ermöglichen die Zusammenführung von UKW, DAB+ und DVB-T2 Signalen auf eine gemeinsame Analysezuleitung bei minimaler gegenseitiger Beeinflussung der Frequenzbereiche. Wainwright Instruments fertigt diese Komponenten mit Fokus auf minimale Gruppenlaufzeitverzerrung, um die Phasenintegrität der analysierten Signale nicht zu beeinträchtigen. Die präzise mechanische Abstimmung gewährleistet zudem eine hohe Belastbarkeit bei kompakter Bauform für den Einbau in 19-Zoll-Racks. Unsere Multiplexer sind für den Einsatz in professionellen Monitoringsystemen und Rundfunk-Testumgebungen optimiert.

Absorptionsfilter

Absorptive Filter spielen eine entscheidende Rolle in der Messinfrastruktur von Entwicklungslaboren, um Reflexionen und unerwünschte Harmonische zu eliminieren. Anstatt störende Signale oder Rückstreuungen zurück zum Messgerät zu leiten, wandeln diese Filter sie sicher in Wärme um, was Signalverzerrungen verhindert. Dies ist besonders wichtig für die Aufrechterhaltung einer sauberen Messumgebung bei der Charakterisierung von hochempfindlichen DRM-Empfängern unter Laborbedingungen. Unsere Absorptionsfilter minimieren thermische Rückwirkungen konsequent und erhöhen so die Lebensdauer teurer Testequipment-Eingänge durch eine reduzierte Last und minimierte Signalreflexionen.

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